Sicherheitspolitik & internationale Zusammenarbeit

Sicherheitspolitik & internationale Zusammenarbeit


Die Schweiz steht sicherheitspolitisch vor tiefgreifenden Veränderungen – geopolitisch, technologisch und gesellschaftlich. Als Präsidentin der KKJPD und Mitglied verschiedener nationaler Gremien engagiere ich mich dafür, dass die Perspektiven der Kantone im europäischen und nationalen Kontext gehört werden.

Die Kantone spielen eine zentrale Rolle in der Umsetzung von Schengen/Dublin, in der Migrationspolitik, in der Polizeizusammenarbeit und in Fragen der inneren Sicherheit. Der enge Austausch mit dem Bund und den europäischen Partnern ist entscheidend, damit die Schweiz handlungsfähig bleibt und ihre Bevölkerung wirksam schützen kann.

Ich setze mich dafür ein,

  • dass die schweizerischen Sicherheitsinteressen im europäischen Umfeld klar vertreten werden,
  • dass Schengen/Dublin gut funktioniert, Verantwortung klar bündelt, Verfahren vereinfacht und Asylgesuche effizient sowie einmalig behandelt,
  • dass die Zusammenarbeit zwischen Kantonen und Bund strategisch abgestimmt bleibt,
  • und dass unser Land auch langfristig über eine moderne, widerstandsfähige Sicherheitsarchitektur verfügt.

Krisenmanagement & Resilienz

Krisen und Katastrophen machen keine Haltelinien an Kantons- oder Landesgrenzen. Entscheidend ist, wie gut wir vorbereitet sind – organisatorisch, technisch und politisch. In Nidwalden wie auch schweizweit engagiere ich mich für ein modernes, robustes Krisenmanagement und eine stärkere Resilienz unseres Staates.

Dazu gehören:

  • die Weiterentwicklung der Führungsstrukturen zwischen Regierung, dem Führungsstab und operativen Kräften,
  • regelmässige Krisenübungen wie Kriens25 oder die Integrierte Übung 2025 (IU25),
  • der Aufbau eines integrierten Sicherheitskompetenzzentrums,
  • der Ausbau der Versorgungssicherheit und der kritischen Infrastrukturen,
  • sowie die Förderung der reibungslosen Zusammenarbeit zwischen Polizei, Bevölkerungsschutz, Armee und Partnerorganisationen.

Resilienz entsteht nicht zufällig – sie ist das Ergebnis von Vorbereitung, klaren Strukturen, Zusammenarbeit und Lernbereitschaft. Dafür setze ich mich ein. 


Die Sicherheitslage verändert sich heute schneller als je zuvor: Cyberangriffe, hybride Bedrohungen, geopolitische Verschiebungen, technische Entwicklungen und gesellschaftliche Spannungen prägen unsere Zukunft.
Sicherheitspolitik muss diese Veränderungen früh erkennen und vorausschauend gestalten.

Ich arbeite dafür, dass Nidwalden und die Schweiz,

  • neue Risiken früh erkennen,
  • moderne technologische und organisatorische Lösungen entwickeln,
  • die Zusammenarbeit über Behörden- und Systemgrenzen hinweg stärken,
  • und eine Sicherheitskultur fördern, die auf Verantwortung, Vertrauen und Professionalität baut.

Die Zukunft der Sicherheit ist nicht nur eine Frage von Strukturen – sie ist eine Frage der Haltung. Eine vernetzt, pragmatisch und mutig handelnde Schweiz kann ihre Bevölkerung auch in unsicheren Zeiten wirksam schützen.

 

Die Sicherheitspolitische Strategie 2026

Vernehmlassung:
13. Dezember 2025 – 31. März 2026

Das Staatssekretariat für Sicherheitspolitik (SEPOS) erarbeitet zusammen mit anderen Stellen des Bundes und den Kantonen die sicherheitspolitische Strategie der Schweiz. Das ist die Grundlage für die Schweizer Sicherheitspolitik.

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Weitere Themenschwerpunkte

Justizvollzug

Interkantonale Kooperationen

Bevölkerungsschutz und Armee