Ich höre sie immer wieder gerne, die «Nidwaldner Hymne» von Heinrich Leuthold: «Zwische See und heche Bärge liid, vom Herrgott anegleid, ganz versteckt e Fläcke Ärde, gfindsch kei schenre wiit und breit.» So beginnt die Hymne, vor langer Zeit geschrieben, und so ist es eigentlich heute noch. Auch wenn sich zwischenzeitlich vieles verändert hat. Immer mehr Menschen leben in Nidwalden. Und immer mehr immer vielseitigere Bedürfnisse werden an den Kanton herangetragen. Möglichst allen gerecht zu werden, ist die grosse Herausforderung. Eine Herausforderung, der ich mich stellen will.

Strassenverkehr: Es wird eng!

Natürlich kenne ich die Situation aus eigener Erfahrung: Ich sitze im Auto, mitten im Stossverkehr und...

Natürlich kenne ich die Situation aus eigener Erfahrung: Ich sitze im Auto, mitten im Stossverkehr und rege mich auf. Dabei gleicht es der Quadratur des Kreises, in unserem Kanton eine Verkehrsinfrastruktur zu schaffen, die einen flüssigen Verkehr ermöglicht, ohne das Verkehrsaufkommen in den Gemeinden noch weiter zu fördern. Dennoch muss genau das das Ziel sein: Dazu braucht es eine vorausschauende Planung und eine sorgfältige Abwägung der Mobilitätsbedürfnisse. Packen wir es an, ich bin dabei!


Raumplanung: eine grosse Verantwortung

Ich bin immer wieder erstaunt, wenn ich die Entwicklung unseres Kantons in den vergangenen...

Ich bin immer wieder erstaunt, wenn ich die Entwicklung unseres Kantons in den vergangenen Jahrzehnten Revue passieren lasse: Nidwalden erlebte – und erlebt nach wie vor – einen immensen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturwandel. Der Entwicklungsdruck ist ungebrochen gross. Die Ressourcen können natürlich nicht einfach vermehrt werden. Aber mit einer gezielten Raumplanung können wir Boden, Energie und Infrastrukturkosten sparen. Denn alles, was wir heute und in nächster Zeit bauen, wird den Lebensraum für die nachfolgenden Generationen prägen. Wir stehen also in der Verantwortung von uns selbst und von allen, die nach uns kommen. Ich bin bereit, einen Teil davon zu übernehmen.


Öffentlicher Verkehr: Mobilität um jeden Preis?

Mit dem Zug oder Postauto unterwegs zu sein: Was gibt es Schöneres? Aber die Herausforderungen...

Mit dem Zug oder Postauto unterwegs zu sein: Was gibt es Schöneres? Aber die Herausforderungen um den öffentlichen Verkehr haben auch in Nidwalden wenig Romantisches an sich. Dem Wunsch nach einem attraktiven Angebot stehen die daraus resultierenden hohen Kosten gegenüber. Für mich bleibt eines klar: Der öffentliche Verkehr muss weiterhin unterstützt und ausgebaut werden, da er gleichzeitig Mobilität garantiert und Ressourcen schont. Zudem trägt er entscheidend zur wirtschaftlichen Förderung unserer Region bei. Und das ist mir wichtig.


Wenn die Natur zur Gefahr wird

Auch ich habe gestaunt am Weihnachtstag 2013: Föhn, ich konnte die Winterjacke...

Auch ich habe gestaunt am Weihnachtstag 2013: Föhn, ich konnte die Winterjacke im Schrank lassen. Solch extreme Wetterphänomene gar nicht mehr aussergewöhnlich – aber meist weniger angenehm: Hochwasser und Hagel im Sommer, anhaltende Regenfälle, starke Gewitter. Die Bedrohung der Bevölkerung durch Naturgefahren wird mit dem sich verändernden Klima immer grösser. Schutzmassnahmen wie Lawinen-, Bach- und Steinschlagverbauungen oder Ufersanierungen nützen uns allen. Ich will mich dafür einsetzen, die Auswirkungen von Naturkatastrophen auf ein akzeptables Mass zu reduzieren, ohne dabei das gesunde Augenmass zu verlieren. 


Einmal Naherholung, bitte!

Ich schätze einen zähen Aufstieg, und den Blick vom Gipfel geniesse ich immer wieder als eine...

Ich schätze einen zähen Aufstieg, und den Blick vom Gipfel geniesse ich immer wieder als eine Belohnung, die ich mir verdient habe. Auch im Talboden bin ich gerne unterwegs: sei es im Gnappiried, im Cholwald oder entlang des Aawassers. Überall im Kanton laden uns Naherholungsgebiete zum Verweilen ein. Sie dienen der örtlichen Bevölkerung zur naturnahen Freizeitgestaltung und sie erweitern das touristische Angebot. Mir liegen unsere Naherholungsbiete am Herzen. Ich möchte mithelfen, dazu Sorge zu tragen!


Energie: in Zukunft erneuerbar

Auch wenn Energie heute von vielen bewusster genutzt wird: Wer denkt schon darüber nach...

Auch wenn Energie heute von vielen bewusster genutzt wird: Wer denkt schon darüber nach, woher der Strom kommt, wenn er abends den Fernseher einschaltet? Tatsächlich ist der Grossteil der Energie, die wir zurzeit verbrauchen, nicht erneuerbar und damit nur begrenzt verfügbar und dazu noch belastend für die Umwelt. Damit Bevölkerung und Wirtschaft auch in Zukunft mit ausreichend «sauberer» Energie versorgt werden können, müssen wir den Energiebedarf senken und die Produktion der erneuerbaren Energien erhöhen. Nullenergiehäuser, Holzverstromung, Photovoltaikanlagen sind ein Anfang. Ich möchte, dass wir diese «Leuchtturmprojekte» zum Nidwaldner Standard machen.