Dieses Projekt ist sehr anspruchsvoll und ein gutes Beispiel für unsere politische Arbeit. Nach schwerem Start kam es zu einer sehr guten Lösung, doch hatte der Landrat im April 2017 noch offene Punkte. Diese Punkte sind mittlerweile aufgearbeitet, und im Frühling 2018 kommt das Geschäft wieder vor den Landrat.

Die SWISSINT ist wichtig, nicht nur für uns in Nidwalden, sondern auch für das Ausland: als Kommandostelle sämtlicher friedensfördernden Auslandeinsätze. Die Basis ist bei uns in Nidwalden, an verschiedenen Orten im ganzen Kanton. Nun darf die SWISSINT aus Sicherheitsgründen die Kavernen am Flugplatz Buochs nicht mehr nutzen. Deshalb soll es jetzt im Süden des Geländes zum Bau einer Halle kommen.

Der Start war wirklich durchaus harzig: Die Zusammenarbeit und die Gespräche kann man als herausfordernd bezeichnen. Die Interessen verschiedenster Anspruchsgruppen kamen zur Sprache, so von Korporationen, Kanton, Gemeinde und Bund. Doch bald war die Situation überaus erfreulich, denn zusammen haben wir etwas erarbeitet, zu dem alle stehen konnten: Die Halle war geplant, sie passte zu den Anforderungen, eine Tiefgarage befreite Oberdorf von einem oberirdischen Parkfeld, der Raum war optimiert und die Halle konnte sogar von verschiedenen kantonalen Interessenten genutzt werden. Technisch war alles geklärt, und so ging es im Frühling 2017 in den politischen Prozess.

Obwohl ich fand, dass es ein sehr gutes, funktionales und zielgerichtetes Projekt geworden wäre, erhielt es im April 2017 im Landrat keine Zustimmung. Das Geschäft kam in den Regierungsrat zurück, damit die für den Landrat noch offenen Punkte geklärt werden konnten. Dazu habe ich eine kleine Projektgruppe eingesetzt, und gemeinsam haben wir bereits die meisten dieser Punkte aufgearbeitet. Und zwar so, dass ich das Geschäft im Frühling 2018 dem Landrat wieder vorzeigen kann. Heisst der Landrat es dann gut, gelangt es im Herbst 2018 zur Volksabstimmung.