Eine Aufgabe, die mir als Justizdirektorin zufällt, ist die Aufsicht über die Gemeinden. Das Ziel dieser Aufsicht ist, zu kontrollieren, dass unsere Gemeinden den Gesetzen entsprechend arbeiten. Dennoch kann es unschön sein, wenn der Kanton den Gemeinden auf den Tisch klopft. 

Beispielsweise ging es 2016 um das Sperrgut, das zweimal im Jahr entsorgt wird. Das Problem war die Finanzierung aus den Grundgebühren des Kehrrichtverwertungsverbandes. Gemäss einem Bundesgerichtsentscheid darf die Finanzierung der Sperrgutentsorgung jedoch nicht aus Allgemeingebühren erfolgen, sondern gemäss Verursacherprinzip. Das Sperrgut soll nun mit Marken versehen werden, welche auf der jeweiligen Gemeinde erhältlich sind. Ich bin froh, haben wir mit dem Kehrichtverwertungsverband Nidwalden einen Lösungsweg gefunden.