Ich bin oft in den Bergen unterwegs. Wenn ich den Blick über das Tal schweifen lasse, erinnere ich mich oft an eine Aussage über die Schweiz: «fortschrittliches Alpenland, aus dem qualitativ hochstehende Innovationen kommen». Damit bin ich einverstanden. Innovationen können jedoch nur dort entstehen, wo gut ausgebildete Fachleute arbeiten. Darum ist Bildung unsere wichtigste Investition – auch bei uns in Nidwalden. Auf unser modernes Bildungssystem können wir stolz sein: Jedes Kind hat am Ende seiner Schulzeit vielversprechende Aussichten. Diese gute Ausgangslage darf uns aber nicht dazu verleiten, stehen zu bleiben. Es gilt, die richtige Balance zu finden: zwischen Investitionen in neue Förderprogramme und Massnahmen und einer sinnvollen Verzahnung von ausgewählten bewährten Instrumenten. Ich will mich dafür einsetzen, dass unsere Jugendlichen auch übermorgen noch einer rosigen beruflichen Zukunft entgegenblicken.

Deo et Juventuti

Hochschule oder Berufsausbildung?

In Nidwalden brauchen wir beides: Berufsfachleute und Akademiker. Beide müssen bestens ausgebildet sein...

In Nidwalden brauchen wir beides: Berufsfachleute und Akademiker. Beide müssen bestens ausgebildet sein, zupacken können, sich am Produktionsprozess beteiligen, knifflige Probleme lösen und Verantwortung übernehmen. Wenn Wirtschaft und Bildungseinrichtungen zielstrebig zusammenarbeiten, erreichen wir ein Bildungsgleichgewicht, das unseren Kanton weiterbringt. Das ist mir wichtig.