Politische Geschäfte

Viele bunte Schmetterlinge, das sind meine Aufgaben in der Direktion für Justiz und Sicherheit. Mal geht es um Gesetzesänderungen, dann um Organisatorisches wie die Polizeischule Hitzkirch, dann um Pionierleistungen unseres Grundbuchamtes. Mal um Übungen wie die Notfallübung SVU14, dann um Auskunftsbegehren von Bürgerinnen und Bürgern, dann um den Strafvollzug und vieles mehr – zum Beispiel frohe Botschaften aus dem Zivilstandsamt: Geburten und Heiraten. Hier finden Sie einige der politischen Geschäfte, für die ich mich als Justiz- und Sicherheitsdirektorin des Kantons Nidwalden einsetze.


Justiz und Sicherheit

Jederzeit ohne Angst aus dem Haus gehen zu können: Das ist für mich Sicherheit – und Freiheit. Beide zusammen sind elementare Bedürfnisse des Menschen und sollen geschützt werden. Ich bin all jenen dankbar und unterstütze die Organisationen, die sich um die Sicherheit in unserem Kanton kümmern. Wie schön ist es, hier zu leben und sich frei bewegen und frei die Meinung äussern zu dürfen! Ich will, dass das so bleibt. 


Finanzen

Jetzt, Ende 2017, gibt es Licht am Horizont. In den letzten Jahren haben wir stark sparen müssen. Wir haben versucht, das möglichst wirksam und gezielt zu tun, immer mit dem Ziel, kein Mitglied unserer Gesellschaft zu stark zu belasten. Das Sparen hat sich gelohnt: Nidwalden hat zu weiten Teilen die Durststrecke überwunden, und im Vergleich mit anderen Kantonen geht es unserem relativ gut. Wir werden weiterhin sparsam sein, wir müssen und wollen jede Ausgabe kritisch hinterfragen. Denn es ist so, wie es auch im Steuergesetz des Kantons Nidwalden steht: Einnahmen und Ausgaben müssen sich die Waage halten.

 


Bau

Bauen in Nidwalden, das ist nicht so einfach – schlicht deswegen, weil kaum mehr Bodenreserven vorhanden sind. Deswegen ist die Bautätigkeit in Nidwalden auch ziemlich gering. Trotzdem gibt es natürlich Um- und Neubauten, von Privatpersonen und privaten Gesellschaften sowie öffentliche. Wir alle, ob privat oder öffentlich, müssen so effizient wie möglich mit dem umgehen, was wir haben.

Die Baudirektion war 2014 meine Wunschdirektion, als es nach der Wahl um die Verteilung der Direktionen ging. Denn ich wusste, dass ich als Ingenieurin HTL ganz nah an dieser eher technischen und stark projektorientierten Denk- und Arbeitsweise der Baudirektion bin. Doch als dann Regierungsrat Hans Wicki 2015 in den Ständerat gewählt worden war und diese Direktion frei wurde, war ich schon stark in der Justiz- und Sicherheitsdirektion verankert.

Der Baudirektion bin ich im Übrigen ja ganz nahe, arbeite eng mit ihr zusammen: Einerseits bin ich dort Stellvertreterin. Und andererseits gibt es gerade in der Baudirektion viele Beschwerden und Einsprachen, und die finden ihren Weg die Justiz- und Sicherheitsdirektion.


Bildung

Ich bin oft in den Bergen unterwegs. Wenn ich den Blick über das Tal schweifen lasse, erinnere ich mich oft an eine Aussage über die Schweiz: «fortschrittliches Alpenland, aus dem qualitativ hochstehende Innovationen kommen». Damit bin ich einverstanden. Innovationen können jedoch nur dort entstehen, wo gut ausgebildete Fachleute arbeiten. Darum ist Bildung unsere wichtigste Investition – auch bei uns in Nidwalden. Auf unser modernes Bildungssystem können wir stolz sein: Jedes Kind hat am Ende seiner Schulzeit vielversprechende Aussichten. Diese gute Ausgangslage darf uns aber nicht dazu verleiten, stehen zu bleiben. Es gilt, die richtige Balance zu finden: zwischen Investitionen in neue Förderprogramme und Massnahmen und einer sinnvollen Verzahnung von ausgewählten bewährten Instrumenten. Ich will mich dafür einsetzen, dass unsere Jugendlichen auch übermorgen noch einer rosigen beruflichen Zukunft entgegenblicken.

Deo et Juventuti


Gesundheit und Soziales

Ich finde, wir können stolz sein auf unser Gesundheitswesen. Es sorgt bei uns im Kanton für eine medizinische und für soziale Sicherheit, die niemand missen möchte. Denn dank unseren Altersheimen, Pflegeheimen, dem Kantonsspital, der Spitex und der Pro Senectute können wir uns in Nidwalden in der Krankenpflege und im Alter sicher fühlen. Zu diesem gut funktionierenden Gesundheitssystem sollten wir Sorge tragen, und dazu will ich meinen Beitrag leisten.


Landwirtschaft und Umwelt

Ich höre sie immer wieder gerne, die «Nidwaldner Hymne» von Heinrich Leuthold: «Zwische See und heche Bärge liid, vom Herrgott anegleid, ganz versteckt e Fläcke Ärde, gfindsch kei schenre wiit und breit.» So beginnt die Hymne, vor langer Zeit geschrieben, und so ist es eigentlich heute noch. Auch wenn sich zwischenzeitlich vieles verändert hat. Immer mehr Menschen leben in Nidwalden. Und immer mehr immer vielseitigere Bedürfnisse werden an den Kanton herangetragen. Möglichst allen gerecht zu werden, ist die grosse Herausforderung. Eine Herausforderung, der ich mich stellen will.


Volkswirtschaft

Mir liegt viel daran, für genügend Arbeitsplätze und Steuereinkommen zu sorgen. Denn das bedeutet, dass wir unsere starke Wirtschaft erhalten. Dazu braucht es Rahmenbedingungen, die die Innovationskraft und die Wettbewerbsfähigkeit von bestehenden und von neuen Unternehmen fördern. Gleichzeitig wird uns auch in Zukunft die Frage beschäftigen: «Wachstum – weshalb, wieviel und wie?» Das unbegrenzte Wachstum gibt es wohl nirgends, weder in der Natur noch in der Wirtschaft. Deshalb investiert Nidwalden jetzt wie schon in der Vergangenheit in Strukturen, die unsere Ressourcen schonen.


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