Viele Nidwaldnerinnen und Nidwaldner kennen mich in meiner Rolle als Regierungsrätin, und das ist eine Rolle, die mir unglaublich wichtig ist. Dennoch mache ich auch anderes, wenn mir die Zeit bleibt: mit der Familie zusammensein, auf Wanderungen mit anderen Zeit verbringen, beim Skifahren weisse Hänge und frohe Schwünge erleben, zum Beispiel. Und ja, auch die eine und andere «Grenzerfahrung», besonders die, als wir im Sommer 2017 den Nidwaldner Grenzen entlanggewandert sind. Ja, die Natur, sie gibt mir Kraft.


Politisiert habe ich schon immer

Damals war in der Familie, später im Freundes- und Bekanntenkreis. Dann im Gemeinderat Oberdorf, jetzt im Nidwaldner Regierungsrat. Mir gefällt es in der Politik, und es berührt mich, dass ich das Vertrauen der Nidwaldnerinnen und Nidwaldner habe, dieses Amt auszuführen.

Zwar mag ich das Taktieren nicht, ohne das es für viele scheinbar nicht geht, und ich werde mich auch nie damit anfreunden. Aber ich bin überzeugt, dass ich mich positiv und zum Vorteil unserer Gesellschaft einbringe: Immer geht es mir um Verantwortung und Augenmass, darum, kreativ zu denken und verantwortungsvoll zu handeln, dabei sogar Freude und Leidenschaft aufkommen zu lassen.

Genau so möchte ich weiterhin politisch tätig sein und als Regierungsrätin etwas zum Verlauf der Geschichte in Nidwalden beitragen und über die Konkordatsarbeit auch zum Verlauf der Schweizer Geschichte. Konkret heisst das: Ich möchte den Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern so eng wie möglich halten; die Themen, die sie beschäftigen, ernst nehmen, zum Beispiel das Thema Sicherheit, und in Diskussion und Handlung bringen; und ich möchte unsere föderalistische Ordnung aufrechterhalten und Öffnungen und Zusammenlegungen nur dort fördern, wo wirklich Mehrwert für die Gesellschaft entsteht.


Mein Lebenslauf und was mich ausmacht

Meinen Lebenslauf, den sehen Sie bitte unten als PDF. Zuerst, in aller Kürze, was mich ausmacht: In meinem Büro habe ich ein Bild aufgehängt, es ist von Priska Äschlimann, «Erzähl mir vom Leben» heisst es. Mir zeigt es, wie wichtig es ist, dass wir miteinander sprechen und uns gegenseitig zuhören.

Dieses Miteinander-Sprechen habe ich schon als Kind am Familientisch gelernt, und mit den Jahren habe ich gelernt: Es ist wirklich wichtig. Denn wenn wir das tun, kommen wir dazu, lösungsorientiert, ja kreativ zu denken und verantwortungsbewusst zu handeln. Wir finden die Lösungen, die wir bereit sind, gemeinsam zu tragen.

Dass das manchmal sehr herausfordernd sein kann, ist klar. Das sehe ich auch als Justiz- und Sicherheitsdirektorin, da bewege ich mich genau in diesem Spannungsfeld zwischen gesetzlichem Auftrag und partikularen Interessen.

Ja, miteinander sprechen, einander zuhören. So kommen wir weiter. Und zu einem Nebeneffekt: Wir entwickeln Freude und Leidenschaft, tragen Verantwortung, halten Augenmass. Das ist es, was mir grundlegend wichtig ist.

Lebenslauf als PDF


Interview: Diese Dynamik und diese Wertschätzung

November 2017. Die Idee: ein Interview. Ich treffe Martin Rutishauser, er korrigiert meine Texte. Das Gespräch haben wir aufgezeichnet, hier ist es, Martin hat es etwas gekürzt.

Karin, als ehemalige Gärtnerin und Winzerin und als Ingenieurin HTL für Obst-, Garten- und Weinbau – was hast du in den letzten vier Jahren gesät und geerntet?
Ja, gute Frage, tatsächlich, einiges ist noch am Wachsen. In der Natur spielt das Wetter mit, in der Politik die Diskussionen, das Miteinander. Das Gute ist, dass ich zwar das Wetter nicht beeinflussen kann, die Diskussionen und das Miteinander hingegen schon.

Und wie hast du das in den letzten vier Jahren gemacht?
Eigentlich wie immer, also wie damals als Gemeinderätin und Gemeindepräsidentin. Ich versuche immer, sachlich zu sein und alle Ansprüche, alle Stimmen zu integrieren. So gibt es gute Lösungen.

Das hört sich aber nicht so einfach an?
Nein, und ich mache mich auch nicht überall beliebt auf diese Weise. Zum Beispiel braucht es schon eine gewisse Härte, auf der Sachebene zu bleiben und von da aus auf Lösungen zu kommen. Denn das bedeutet, dass man die Dinge sehr klar und deutlich ansprechen muss. Auch dass man sich auf andere verlassen können muss. Damit zu rechnen, dass andere taktieren und jetzt zwar dieses, später dann etwas anderes sagen, das habe ich jetzt gelernt.

Da will ich doch gleich fragen: Was sind die schwierigsten Herausforderungen als Regierungsrätin?
Ein Geschäft zu erarbeiten, bedeutet, dass man die Komplexität dieses Geschäftes sehr gut kennenlernt. Aber in der politischen Diskussion darüber, kann diese Komplexität gar nicht vermitteln, das geht schon systembedingt nicht. In der Politik reagiert man aus einem anderen Blickwinkel, einem anderen Bedürfnis. Die Herausforderung liegt darin, dieses Geschäft trotzdem zum Ziel zu bringen. Das geht wohl nicht nur mir so, sicher auch den anderen Regierungsräten mit ihren jeweiligen Geschäften. Das ist das eine.

Und das andere?
Wir arbeiten ja für das allgemeine Interesse, und manchmal muss man den Menschen aufzeigen, dass Entscheide nicht nach Individualinteresse, sondern eben für das allgemeine Interesse gefällt werden müssen. Das weiss wohl jeder, aber wenn es einen dann selbst betriff, ist das nicht für alle leicht. Vor allem, wenn solche Entscheide im Dienst der Allgemeinheit für jemand Einzelnen persönlich einschneidende Folgen haben, aber auf Grund des Gesetzes unumgänglich sind.

Und jetzt aber: Was ist das Schönste an deiner Arbeit als Regierungsrätin?
Das ist diese Dynamik, die eine Arbeit bekommt, wenn die richtigen Menschen am richtigen Ort mit ihren Stärken mitwirken können. Und diese Wertschätzung und dieses Wohlwollen der Menschen in Nidwalden, die ich in Gesprächen und Begegnungen erfahre. Das ist schon sehr schön.

Hast du eigentlich eine Art Motto für deine Arbeit?
Ja, das sind vier Begriffe: Freude, Leidenschaft, Verantwortung, Augenmass. So arbeite ich, und das erlaubt es mir, sachlich zu sein und kreativ.

Ist da die Direktion für Justiz und Sicherheit nicht etwas trocken für Freude und Leidenschaft?
Das hatte ich anfänglich auch gedacht. Aber nicht lange. Diese Direktion enthält so viel Unterschiedliches. Die Polizei garantiert für Sicherheit im Alltag. Das Amt für Militär und Bevölkerungsschutz sorgt für Sicherheit in Krisensituationen. Das Grundbuchamt für Rechtssicherheit bei Grund und Boden. Das Amt für Justiz für einen, wie soll ich sagen, bunten Strauss von Sicherheiten: vom Gefängnis bis zum Zivilstand. Das sind alles Aufgaben, die ich wirklich nach meinem Motto angehen kann. Der Kreativität sind dann natürlich schon Grenzen gesetzt, wir richten uns ja nach dem Gesetz. Aber innerhalb dieses Rahmens gibt es ja auch etwas Spielraum.

Und konkret, was freut dich?
Ich freue mich über den Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern von Nidwalden, denn sie sind es ja, für dich ich arbeite. Deshalb freue ich mich auch, die Themen, die sie beschäftigen, in die Diskussion zu bringen. Das ist doch das Tolle an unserem politischen System, dass man seine Anliegen vorbringen, sie diskutieren und Lösungen und Veränderungen herbeiführen kann. Und auch wenn wir jetzt interkantonal und national gewisse Bereiche öffnen und enger zusammenarbeiten, möchte ich diese unsere föderalistische Ordnung aufrechterhalten. Für unser System darf man schon Freude empfinden, ja auch Leidenschaft.

Du bist Teil von interkantonalen und nationalen Kommissionen, und hast so vielleicht auch erfahren, wie die anderen Kantone den Kanton Nidwalden sehen?
Ja, in diesen Gesprächen mit Kolleginnen und Kollegen aus den "grossen" Kantonen erhalte ich oft erst ein mildes Lächeln, wenn ich von unseren 42'000 Einwohnerinnen und Einwohnern und von unseren politischen Strukturen sprechen. Erfahren sie dann etwas mehr über uns Nidwaldnerinnen und Nidwaldner, verwandelt sich dieses milde Lächeln doch in einen erstaunten Blick. Und da staune ich selber auch, denn wenn ich von Nidwalden erzähle, wird mir klar, dass all das, was wir hier haben, absolut nicht selbstverständlich ist.

Zum Beispiel?
Dass wir unsere Traditionen tatsächlich leben, nicht nur die alten, auch die jungen. Dass wir uns mit unserem Kanton richtig identifizieren. Dass unsere Wege kurz und der Kontakt zu den Entscheidungsträgern einfach ist. Dann natürlich das das milde Steuerklima, die gute verkehrstechnische Anbindung, nahezu exklusive Standortfaktoren für Unternehmer. Dazu die Berge, der See, die Landschaft, all das erscheint uns normal. Ist es aber nicht. Es ist einmalig.

Wie ist die Arbeit als Regierungsrätin für dich?
Ich bin sehr gerne Regierungsrätin. Dass ich das Vertrauen der Nidwaldnerinnen und Nidwaldner habe, ihre Regierungsrätin sein zu dürfen, berührt mich. Es lässt mich auch immer wieder die Ehre spüren, die mir mit diesem Amt übertragen wurde. Was von mir als Politikerin erwartet wird, erwarte ich ja auch selber von mir: Fachfrau zu sein für all die Projekte und Geschäfte, die zu behandeln und umzusetzen sind. Arbeitgeberin zu sein für all die Personen, die in meiner Direktion arbeiten. Gleichzeitig für die Bürgerinnen und Bürger Ansprechpartnerin und Vermittlerin zu sein. Dann wieder, wie jetzt, Wahlkämpferin. Das sind sehr viele Rollen und Aufgaben. Es geht darum, Generalistin und Spezialistin gleichzeitig zu sein, strategisch vorauszudenken, aber auch politische Vorhaben operativ entschlossen umzusetzen, in Grundsatzfragen fit zu sein und gleichzeitig über Detailwissen zu verfügen und nicht zuletzt begeisternd zu reden und Menschen zu führen. Ja, nochmals: Ich bin gerne Regierungsrätin.

Du bist viel unterwegs, deine Agenda ist voll. Kommst du noch in die Natur?
Aber ja, diesen Ausgleich benötige ich, er gibt mir Kraft. Und letzten Sommer war ich sehr viel draussen unterwegs. Zu meinem 50. Geburtstag haben mir mein Mann und meine Kinder einen Wunsch erfüllt und mir die Grenzerfahrung Nidwalden organisiert. Wir sind zusammen und mit Bekannten und Freunden dem Nidwaldner Grenzverlauf entlanggewandert, in 17 Etappen.

Die CVP ist zu einer politischen Heimat geworden. Wie unterstützt sie dich?
Sie ist mir eine politische Familie, ich freue mich, ihr anzugehören. Und wie es in einer Familie so ist: Immer wieder gibt es unterschiedliche Wahrnehmungen und Einstellungen. Doch genau diese Unterschiede haben in unserer Partei Platz, werden diskutiert und bringen uns weiter.

Mit der CVP bist du an sieben Samstagen in sieben Nidwaldner Gemeinden. Wie sieht das konkret aus?
Wir haben da jeweils einen kleinen Stand, immer an einem sehr zentralen Ort, da, wo wir glauben, die meisten Menschen zu treffen. Wir sind dann einfach da und möchten mit den Menschen ins Gespräch kommen, Fragen beantworten. Einfach einmal wirklich nah sein.

Warum geht das eigentlich nicht, sobald man gewählt ist?
Tja, das geht schon, es wird sogar gemütlicher. Statt in der Kälte trifft man mich an meinem Arbeitsort, da gibt es auch einen besseren Kaffee. Nein, ernsthaft: Sobald wir gewählt sind, werden wir tatsächlich etwas unsichtbarer. Aber wir sind immer noch ansprechbar: Via Email, auch telefonisch oder mit einem Brief, und wer will, kann natürlich einen Termin vereinbaren. Jede Regierungsrätin und jeder Regierungsrat hat genau zu diesem Zweck sogar extra Freiräume in der Agenda. Ich schätze dies sehr, aber sehr oft wird das gar nicht genutzt.

Letzte Frage: Wenn eine Fee käme und dir drei Wünsche ermöglichte, was wären die?
Vielleicht überall etwas mehr Toleranz, Wertschätzung. Auch mehr Begegnungen mit der Bevölkerung. Und vielleicht etwas mehr Gelassenheit in den Diskussionen im Landrat.

Du würdest dir von der Fee nicht wünschen, als Regierungsrätin bestätigt zu werden?
Nein, das soll keine Fee machen, darüber könnte ich mich nicht freuen. Ich will eine echte Antwort der Nidwaldnerinnen und Nidwaldner. Am besten natürlich ein echtes Ja.

Danke für das Gespräch, Karin, und viel Erfolg.

 


Vor den Wahlen 2018

Vor vier Jahren, Ende März 2014, haben mich die Nidwaldnerinnen und Nidwaldner in den Regierungsrat gewählt, bald ist meine erste Amtsperiode um, es geht um die Wiederwahl.

Möchte ich überhaupt wiedergewählt werden? Diese Frage! Nicht ich habe sie mir gestellt, sondern meine Familie war es, mein Mann, meine vier Kinder, ach, die sind jetzt auch schon alle erwachsen. Sie haben natürlich gemerkt, dass die Aufgabe als Regierungsrätin schon einiges mehr an Zeit erfordert als damals die Aufgabe als Gemeindepräsidentin oder Gemeinderätin. Ihre Frage, ob ich wiedergewählt werden möchte, traf mich unvermittelt, eines Mittags, ich stutzte. Und dann blickte ich in die Gesichter meiner Familie, alle grinsten, und mir war klar, sie wussten es, ich wusste es: Ich will.

Mir gefällt die Arbeit. Sei es in meinem Büro, wo ich an Projekten arbeite, strategisch, konzeptionell. Sei es vor dem Landtag, wo ich argumentiere, Argumente höre und aufnehme und selber wieder argumentiere. Immer hart, immer sachlich, so meine ich zumindest. Auch in Kommissionen, nationalen, interkantonalen und kantonalen, setze ich mich ein, auch hier sachlich, lösungsorientiert. Das ist mein Anspruch.

Mein anderer Anspruch ist es, aus dieser Sachlichkeit heraus zu kreativen Lösungen zu kommen. Doch in der Direktion für Sicherheit und Justiz ist Kreativität nicht überall der richtige Lösungsweg. Hier geht es um Gesetze, es geht um die Polizei, den Bevölkerungsschutz, das Militär, die Rechtssicherheit, das Grundbuch, die Justiz. Und mir geht dabei vor allem darum, dass alle Nidwaldnerinnen und Nidwaldner, ja alle, die in unserem schönen Kanton wohnen, sich sicher fühlen und auch tatsächlich sicher sind. Dass alle sich frei und unbeschwert durch unseren Kanton bewegen können. Und nicht zuletzt: Dass wir auf Notfälle vorbereitet sind. Deshalb war mir auch die Übung SVU14 so wichtig, auch die Vorbereitung auf ein eventuell extremes Migrationsszenario.

Doch obwohl hier die Grenzen der Kreativität klar abgesteckt sind, haben mir die vergangenen vier Jahre gezeigt, dass ich etwas beizutragen habe. Nehmen wir die Gefängnissanierung. Dieses Projekt habe ich von meinem Vorgänger übernommen und, wie ich und meine Kollegin und meine Kollegen aus dem Regierungsrat meinen, entscheidend weiterentwickelt, nämlich zur zukunftsfähigen Gesamtlösung «Masterplan Kreuzstrasse». Einen Zeitungsartikel dazu gibt es hier.

Oder im Projekt Terravis, das ich initiieren und abschliessen durfte: Unser Grundbuchamt erweist sich als schweizweiter Pionier. Es bietet seit 2016 eine Dienstleistung, die noch kein anderer Kanton bietet und erst noch profitabel ist: Grundstücksbezogene Daten können in ihrer Gesamtheit elektronisch abgefragt werden. Einen Zeitungsartikel finden Sie hier.

Bei vielen solcher und anderer Projekte ist schön, diesen Schwung zu spüren, diese Dynamik, die eine Arbeit dann erhält, wenn die richtigen Menschen am richtigen Ort ihre Stärken einsetzen und mitwirken können. Klar, das ist nicht bei allen Projekten so, manchmal wird auch taktiert und zurechtgebogen. Aber meistens erhalte ich Wohlwollen und Wertschätzung für meine Sachbezogenheit. Das ist schon sehr schön, vor allem, wenn dann auch die Resultate der Arbeiten und Debatten in eine gute Richtung zeigen.

Ja, und bei all dieser Arbeit bleibt nicht allzu viel Zeit für Entspannung. Das finde ich aber in Ordnung, ich weiss, wie ich mich erhole und für die Arbeit fit bleibe, und dafür habe ich in Nidwalden alles, was ich brauche: Berge mit Schnee im Winter und Matten und Felsen im Sommer. Pisten zum Skifahren und Routen fürs Biken, hunderte von Kilometern zum Wandern. Diese Natur unseres Kantons tut mir als ehemalige Gärtnerin, Winzerin und als Ingenieurin HTL für Obst-, Wein- und Gartenbau.

Etwas habe ich mir gegönnt, während der Sommerferien 2017, zu meinem fünfzigsten Geburtstag, ich nenne es die «Grenzerfahrung Nidwalden»: mit Freunden und Bekannten bin ich den Grenzverlauf von Nidwalden entlang gewandert, einmal sogar geschwommen, dann wieder geklettert und dabei wirklich an meine eigenen Grenzen gekommen, sehen Sie hier, einen Zeitungsbericht lesen Sie hier, ein Interview hier. Es war schön, es war anstrengend, es hat meinen Horizont erweitert. Wir leben in einem unglaublich schönen Kanton.

Bitte, wenn Sie mehr über mich erfahren möchten, schauen Sie sich auf meiner Website um. Und noch besser: Kommen Sie zu mir, sagen Sie hallo, fragen Sie mich direkt. Am einfachsten geht das an einer der Wahlveranstaltungen, da treffen Sie mich direkt, hier erfahren Sie mehr. Und wenn Sie eine Frage haben und sie mir vorher schon schicken möchten, gerne an karin@karinkayser.com.

Bis dann!
Karin Kayser-Frutschi, Justiz- und Sicherheitsdirektorin
Regierungsrätin

Die Rechenschaftsberichte des Regierungsrates finden Sie auf der Website des Kantons Nidwalden, gleich hier


Grenzerfahrung Nidwalden

Eines meiner Ziele 2017 – in diesem Jahr meines 50. Geburtstags – war es, die Grenzen von Nidwalden zu umwandern. Ich habe sie in 17 Etappen geteilt, wir wanderten im Juni, Juli und August 2017. Schön, wie viele Leute mitgekommen sind.
 
Zu den Etappen habe ich jeweils einen Bericht publiziert, mit Fotos. So erfahren Sie etwas, wenn Sie mögen, zur Wanderung und zu meinen politischen Gedanken zum Thema Grenzerfahrung. Lesen Sie gleich unten.
 

Hoch zum Runterkommen

 

Hoch zum Runterkommen

Ja, und auch 2016 habe ich sie mir genommen, die Momente auf dem Bike, den Skiern, in unserer Natur. Mir geben diese Momente viel. Ruhe, Staunen und Klarheit. Kraft.


Vor den Wahlen 2014

Oberdorf war schon immer meine Heimat: Das Oberdorf, in dem ich aufgewachsen bin, liegt im Solothurnischen. Heute ist das Nidwaldner Oberdorf mein Zuhause, und aus dem möchte ich nicht wieder weg. Mein Mann ist Nidwaldner, und von der Schönheit dieses Kantons musste er mich damals gar nicht erst überzeugen, das habe ich sofort gesehen. Nidwalden bietet ungemein Vieles und ist dabei auch ein wunderbarer Ort, eine Familie zu gründen: Heute sind wir zu sechst!

 

Als gelernte Gärtnerin und Winzerin bin ich bodenständig. In Wädenswil habe ich zudem Garten-, Obst- und Weinbau studiert. Kein Wunder, habe ich mich in der Natur, den Landschaften von Nidwalden schnell heimisch gefühlt. Genauso schätze ich die schönen Dörfer im Tal und entlang des Vierwaldstättersees.

2008 begann meine Reise durch die politische Landschaft: Ich erhielt die Gelegenheit, für den Gemeinderat Oberdorf zu kandidieren, und ich habe das auch getan – als Parteilose. Seither darf ich diese Gemeinde politisch mitgestalten, in der letzten Amtsperiode sogar als Gemeindepräsidentin. Ich kann sagen: Mir gefällt es in der Politik. Mitzuhelfen, dass die Dinge gut laufen. An einem Tisch zu sitzen und Vorschläge auszuhandeln. Sich zu streiten, im guten Sinn (auch wenn mal der Puls rast und die Stimme laut wird), und sich dann über das Resultat zu freuen, gemeinsam. Dabei geht es ja um etwas vom Wichtigsten, nämlich um uns und unser Leben in unserer Gemeinde, in unserem Kanton.

Und jetzt habe ich in der CVP Nidwalden auch meine politische Heimat gefunden. Ich freue mich darauf, auf kantonaler Ebene für Bewegung zu sorgen, die Anliegen von uns und die künftiger Generationen dabei miteinzubeziehen. Mein Ziel: Nidwalden, gerade weil es so lebenswert ist, auch für die Zukunft lebenswert zu halten.